Ich „klaue“ von mir selbst

Vor drei Sekunden (circa) habe ich entschieden, dass dieser Blog nicht mehr nur Prosaisches aufnehmen soll. Vielmehr soll er das werden, wofür die Bezeichnung Blog ohnehin schon steht: Eine Art kreatives Tagebuch.

Einerseits, weil ich inzwischen entschieden habe, dass ich nicht mehr alle Texte, die ich schreibe, direkt hier veröffentlichen möchte. Ein guter Text ist ein bisschen so, wie ein Hefeteig. Er braucht seine Zeit. Das mag plump klingen, aber der Vergleich passt. So kam es, dass ich allein drei Blogtexte bereits überarbeitet und in ein anderes Projekt eingewoben habe (dazu gleich mehr). Andererseits möchte ich die Updates, die ich zu einzelnen Projekten veröffentliche, sowie die Erkenntnisse daraus, in meinem Blog eingliedern.

Mit anderen Worten: Ich „klaue“ meinen eigenen Content und verwebe ihn hier nochmal chronologisch. Falls diese so entstehenden Schnipsel dein Interesse für den Verlauf einzelner Projekte wecken sollten, kannst du aber auch dem Link unten folgen und mehr erfahren, ohne im Blog nach weiteren Einträgen suchen zu müssen.

Einen Unterschied gibt es übrigens jedoch: In die Updates auf diesem Blog webe ich spontan hier und da noch Erkenntnisse ein, die mir während der Arbeitsprozesse gekommen sind. Ein bisschen anders sind die Texte also doch.

Falls du Lust hast, mehr über das Hörgeschichten-Projekt InSzene zu erfahren, habe ich hier das erste Update für dich:

Wer nicht sucht, der findet

InSzene: UPDATE (22.06.2021)

Auf der Suche nach Ideen, die schon einmal da waren, bin ich in meinem eigenen Blog fündig geworden. Dort gibt es drei Geschichten, die so erstmal nur dadurch verbunden zu sein scheinen, dass ich sie geschrieben habe. Eine davon sogar ursprünglich in einer Englischarbeit. Aus diesen Gründen schmeiße ich auch keinen aufgeschriebenen Einfall mehr weg und notiere alles erstmal ohne Wertung.

Interessanterweise haben die Geschichten alle eine thematische Verbindung: Sie beschäftigen sich mit Zyklen. Mir war das erst bewusst, als ich mir Gedanken über eine passende Projektidee gemacht habe.

Inzwischen habe ich die Geschichten überarbeitet und zum Teil in mein Hörgeschichten-Projekt InSzene eingeflochten. Außerdem habe ich ein Setting um die einzelnen Kurzgeschichten entwickelt, das diese miteinander verbindet und auch selbst den Teil eines Entwicklungszyklus darstellt. Diese die Kurzgeschichten umgebende Erzählung spielt in der fiktiven Welt, in der unter anderem auch das noch entstehende Hörspiel Fioran – Das Geheimnis der Fließenden Steine spielt. Die Idee dazu kam mir auf der Suche nach vorhandenen Szenen. Die Kurzgeschichten wiederum haben an sich nichts mit der fiktiven Welt zu tun, sondern spielen irgendwo in der Natur. Mehr dazu verrate ich erst später. Bis Ende des Jahres werden die Hörgeschichten fertig sein und zunächst auditiv veröffentlicht.

Auf einem sehr langen Spaziergang, der mich in den Park bei der Oberon-Straße in Hamm geführt hat, tauchten noch weitere Ideen für passende Kurzgeschichten auf. Das merke ich im Allgemeinen ganz oft: Nicht, wenn ich sie erzwinge, sondern wenn ich stumpf einen Fuß vor den anderen setze, Sport treibe, abwasche, etwas repariere oder bastle, dann kommen die Einfälle zu mir.

Alle Infos zum Hörgeschichten-Projekt „InSzene“